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Interaktive Software:

Der Begriff meint, dass ein Softwareprogramm nicht dem klassischen EVA-Prinzip (EingabeVerarbeitung und Ausgabe) folgt und während der Laufzeit sich durch Anwendereingriffe beeinflussen lässt. Im Grunde ist jedes Programm interaktiv, das nicht verlangt, freitags einen Stapel Lochkarten beim Operator abzugeben und montags einen Karton Ausdrucke abzuholen. Mit den neuen interaktiven Medien ( interaktive Whiteboards, interaktive Beamer) können Sie alle auf dem PC lauffähigen Programme starten und Teilnehmer durch "Großprojektion" an der Bearbeitungen teilhaben lassen. Der Begriff "Interaktiv" in seiner ursprünglichen Bedeutung ermöglicht durch diese Arbeitsform  das "aufeinander bezogene Handeln zweier oder mehrerer Personen."

Sinn und Zweck des Einsatzes interaktiver Software im Unterricht ist es u.a. die Motivation der Schüler durch Teilhabe und Zugriff auf Unterrichtsinhalte zu verstärken. Des Weiteren kann die Software bei Einsatz unterschiedlicher Lehr-/Sozialformen im Unterricht genutzt werden, um bei der Darstellung von Ergebnissen korrigierende/erweiternde Eingriffe durch Beteiligte des Unterrichtsprozesses vorzunehmen.

Die Interaktiven Programme sind als Ergänzung interaktiver Geräte anzusehen. Die Programme unterscheiden sich hinsichtlich des Funktionsumfangs, mitgeliefertem Ressourcenumfang (Bibliotheken) und den Kosten.

Von der grundlegenden Funktionalität und Zielrichtung/Arbeitsansatz können die Programme unterschieden werden in

  • interaktive Tafelprogramme z.B. Workspace
  • Bildungs- und Präsentationsprogramme z.B. Mozabook
  • themenbezogene interaktive Programme 
  • Generatoren für Arbeitsmaterialien z.B. Woksheetcrafter
  • Autorentools z.B. Mastertool

Es gibt des Weiteren Unterschiede hinsichtlich der technischen Einsatzmöglichkeiten. Ein Teil der Programme kann noch immer als Desktopprogramm verwendet werden. Einige Programme sind zwischenzeitlich Browserorientiert und benötigen, wie auch die rein Cloud-betriebenen Programme, einen stabilen und leistungsfähigen On-Line-Zugang.

Die Kosten für die für den Schuleinsatz konzipierten Softwareprogramme sind sehr unterschiedlich. Einige Hersteller vertreiben ihre Programme im Abo-Modell, aber auch  Zeitlizenzen und Lifetimelizenzen sind auf dem Markt erhältlich. Einige Hersteller legen ihrer Hardware interaktive Softwareprogramme auf Zeit oder zeitlich unbegrenzt bei. Auch wenn daraus möglicherweise zunächst ein Preisvorteil ersichtlich erscheint ist es auf jeden Fall empfehlenswert die Lizenzbedingungen genau zu studieren um die sich daraus ergebenen Konsequenzen und Kosten abzuschätzen / zu ermitteln.

Darüberhinaus gibt es im Netz auch eine Reihe von Opensource-Programmen (kostenfreie Software für den Unterricht; z.B. Openboard) und Programme von Softwarefirmen, die den Bildungssektor mit ihren Lösungen unterstützen, wie z.B Micosoft.  mit 

 

 

 

 

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